Der Schirm beim Hund ausführen: Leine, Griff und eine Hand
Wer seinen Hund bei Regen ausführt, kennt das Problem: In einer Hand die Leine, in der anderen der Schirm, dazu vielleicht noch eine Tüte oder das Smartphone. Schnell wird der Spaziergang zur Jonglage, besonders wenn der Hund an der Leine zieht oder plötzlich stehen bleibt. Die Frage ist, welcher Schirm sich für diese Situation eignet und wie Sie Griff und Leine so kombinieren, dass beide Hände frei bleiben oder zumindest eine Hand alles sicher hält.
Stockschirm mit geradem Griff: Leine einhaken oder über den Arm legen
Ein Stockschirm mit geradem Holz- oder Kunststoffgriff lässt sich gut über den Unterarm hängen, während Sie die Leine in derselben Hand halten. Der Griff liegt dabei in der Armbeuge, der Schirm ruht auf der Schulter. So bleibt die andere Hand frei für Leckerlis oder das Aufheben von Hundekot. Achten Sie darauf, dass der Griff rutschfest ist und der Schirm nicht zu schwer. Ein Gewicht von 400 bis 500 Gramm ist für längere Spaziergänge angenehm.
Taschenschirm mit Schlaufe: kompakt, aber oft zu klein
Taschenschirme sind leicht und passen in die Jackentasche, doch ihre Spannweite von 90 bis 100 Zentimetern reicht oft nicht aus, um Sie und den Hund trocken zu halten. Zudem haben viele Modelle einen kurzen Griff ohne Schlaufe, sodass Sie den Schirm dauerhaft festhalten müssen. Für kurze Runden kann ein Taschenschirm genügen, bei längerem Regen ist ein Stockschirm die bessere Wahl.
Automatik oder manuell: Öffnen mit einer Hand
Wenn Sie die Leine bereits in der Hand halten und der Regen einsetzt, hilft ein Automatik-Mechanismus. Per Knopfdruck springt der Schirm auf, ohne dass Sie beide Hände brauchen. Manuelle Schirme erfordern etwas Übung, lassen sich aber ebenfalls einhändig öffnen, indem Sie den Griff zwischen Oberschenkel und Unterarm klemmen und den Schieber hochziehen. Automatikschirme wiegen meist 50 bis 100 Gramm mehr als manuelle Modelle, was bei längeren Gassirunden spürbar sein kann.
Spannweite und Länge: Schutz für Mensch und Tier
Damit auch der Hund im Trockenen bleibt, sollte die Spannweite mindestens 110 Zentimeter betragen. Größere Regenschirme mit 120 bis 130 Zentimetern decken auch mittelgroße Hunde ab, sofern diese dicht neben Ihnen laufen. Die Länge des Schirms spielt ebenfalls eine Rolle: Ein Stockschirm von 85 bis 95 Zentimetern lässt sich bequem halten, ohne dass der untere Rand den Hund berührt oder Sie selbst gebückt gehen müssen.
Material und Pflege: nach dem Gassigang trocknen lassen
Hundepfoten wirbeln bei Regen Schmutz auf, der auch auf den Schirm spritzt. Ein Bezug aus Polyester oder Pongee-Seide lässt sich leicht abwischen und trocknet schnell. Nach dem Spaziergang sollten Sie den Schirm geöffnet aufstellen, damit Feuchtigkeit entweichen kann und das Gestell nicht rostet. Achten Sie darauf, dass die Streben aus Fiberglas oder Stahl gefertigt sind, denn diese halten auch stärkerem Wind stand, wenn der Hund unerwartet zur Seite zieht.
Leine und Griff kombinieren: praktische Handhabung im Alltag
Manche Hundehalter befestigen die Leine mit einem Karabiner am Schirmgriff, sodass beide Hände frei bleiben. Das funktioniert gut bei ruhigen Hunden, kann aber gefährlich werden, wenn das Tier plötzlich losrennt. Sicherer ist es, Leine und Griff gemeinsam in einer Hand zu halten und den Schirm leicht schräg zu neigen, sodass Sie und der Hund geschützt sind. Probieren Sie vor dem ersten Regenspaziergang aus, welche Haltung für Sie am bequemsten ist.
Passend dazu: Chantal Thomass, Designer Schirme, Guy De Jean. Das gesamte Sortiment: Regenschirme.
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