Der Schirm im Café: Tisch, Boden oder Garderobe
Sie kommen aus dem Regen, betreten ein Café und stehen vor der Frage: Wohin mit dem nassen Schirm? Auf den Tisch legen wirkt unhöflich, auf den Boden stellen unpraktisch, und nicht jedes Lokal bietet einen Schirmständer. Die richtige Ablage schützt Ihr Modell vor Beschädigung, vermeidet Pfützen und zeigt Rücksicht auf andere Gäste. Welche Möglichkeiten es gibt und worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie hier.
Der Boden: praktisch, aber mit Risiken
Viele Menschen lehnen ihren Schirm einfach an die Tischkante oder stellen ihn neben den Stuhl. Das funktioniert bei Stockschirmen mit geradem Griff besser als bei gebogenen Modellen. Achten Sie darauf, dass der Schirm nicht in den Durchgang ragt: Kellner und andere Gäste könnten darüber stolpern oder ihn versehentlich umwerfen. Ein Stockschirm mit Hakenschlaufe lässt sich oft an der Tischkante einhängen, sofern die Tischplatte dünn genug ist. So bleibt er sicher und tropft direkt auf den Boden, ohne andere zu stören.
Die Garderobe: sauber und sicher
Cafés mit Garderobe bieten meist auch einen Schirmständer oder Haken. Hier ist Ihr Schirm gut aufgehoben, besonders wenn er hochwertig ist. Hängen Sie ihn an der Schlaufe auf oder stellen Sie ihn aufrecht in den Ständer, damit das Wasser abtropfen kann. Bei wertvollen Modellen mit besonderen Griffen oder Designbezügen sollten Sie darauf achten, dass der Schirm nicht eingeklemmt wird. Regenschirme mit empfindlichen Materialien wie Seide oder Satin trocknen am besten hängend, ohne direkten Kontakt zu anderen Schirmen.
Taschenschirme: kompakt verstaut
Kleinere Modelle lassen sich nach dem Schließen in der mitgelieferten Hülle verstauen und in die Tasche oder unter den Stuhl legen. Taschenschirme mit einer Länge von 25 bis 30 Zentimetern passen in fast jede Handtasche oder jeden Rucksack. Wichtig ist, dass Sie das Modell nach dem Cafébesuch zu Hause vollständig trocknen lassen. Eine feuchte Hülle kann Stockflecken auf dem Bezug hinterlassen, besonders bei Polyester oder Pongee-Gewebe.
Der Tisch: nur in Ausnahmefällen
Ein nasser Schirm gehört nicht auf die Tischplatte, es sei denn, Sie haben ihn vorher gründlich abgeschüttelt und mit einem Tuch abgewischt. Selbst dann sollten Sie ihn auf eine Serviette oder ein eigenes Tuch legen, um die Oberfläche zu schonen. Bei Modellen mit Metallspitze oder scharfen Kanten besteht zudem die Gefahr, dass Sie den Tisch verkratzen. Wenn kein anderer Platz verfügbar ist, legen Sie den Schirm lieber auf Ihren Schoß oder neben sich auf eine freie Sitzfläche.
Tipps für unterwegs
Wer häufig in Cafés einkehrt, kann ein kleines Mikrofasertuch mitnehmen, um den Schirm vor dem Verstauen abzutrocknen. Manche Hersteller bieten auch wasserdichte Etuis an, die das Abtropfen verhindern. Achten Sie beim Kauf auf ein Modell mit stabiler Mechanik: Ein Schirm, der sich leicht und sicher schließen lässt, erspart Ihnen im Café unnötige Mühe. Stockschirme mit einem Gewicht unter 400 Gramm und Taschenschirme unter 300 Gramm sind besonders handlich und lassen sich unkompliziert verstauen.
Passend dazu: Jean Paul Gaultier, Pagodenschirme, Romantik. Das gesamte Sortiment: Regenschirme.
Weiterlesen: Schirm und Handschuhe: Material, Griff und nasse Finger, Schirm und Schmuck kombinieren: Metall, Stein und Wasser, Strebenanzahl bei Regenschirmen: Sechs, acht oder zehn Streben bei Wind, Der Griff beim Gehen: Form, Balance und Handgelenk, Handgemacht oder Serie: Qualitätsmerkmale bei der Verarbeitung