Der Schirm beim Konzertbesuch im Freien: Sitz, Nachbarn, Sicht
Sie haben Karten für ein Open-Air-Konzert, doch die Wettervorhersage kündigt Regen an. Nun stellt sich die Frage, ob Sie überhaupt einen Schirm mitnehmen dürfen und welches Modell die Sicht der Nachbarn nicht blockiert. Zudem möchten Sie selbst bequem sitzen und die Bühne sehen können. Die richtige Wahl des Schirms und ein paar praktische Überlegungen helfen, den Abend trotz Regen zu genießen.
Veranstaltungsregeln prüfen
Viele Veranstalter erlauben kleine Schirme, verbieten aber große Stockschirme oder Golfschirme, weil diese die Sicht anderer Besucher behindern. Informieren Sie sich vorab auf der Website oder in den Ticketbedingungen, welche Abmessungen zulässig sind. Oft gilt eine Obergrenze von 100 bis 110 cm Spannweite. Manche Locations gestatten nur zusammenklappbare Modelle, weil diese bei Bedarf schnell verstaut werden können.
Taschenschirme als kompakte Lösung
Für Konzerte eignen sich Taschenschirme besonders gut, da sie in der Regel eine Spannweite von 90 bis 100 cm aufweisen und sich platzsparend in der Tasche oder unter dem Sitz verstauen lassen. Achten Sie auf ein stabiles Gestell mit mindestens sechs Streben, damit der Schirm bei Wind nicht sofort nachgibt. Ein ergonomischer Griff aus Holz oder Kunststoff liegt auch bei längerem Halten gut in der Hand. Modelle mit Automatik-Öffnung sparen Zeit, wenn der Regen plötzlich einsetzt.
Sitzplatz und Rücksichtnahme
Setzen Sie sich möglichst an den Rand einer Reihe oder wählen Sie einen Platz mit freier Sicht nach vorn, sodass Ihr Schirm niemanden direkt hinter Ihnen stört. Halten Sie den Schirm leicht schräg oder seitlich, um die Sichtlinie der Nachbarn nicht zu blockieren. Bei dichtem Gedränge kann es sinnvoll sein, den Schirm nur bei starkem Regen aufzuspannen und ihn in Pausen oder bei Nieselregen zu schließen. Ein dunkler Bezug aus Polyester reflektiert weniger Bühnenlicht und fällt optisch weniger auf als helle oder gemusterte Bespannungen.
Maße und Gewicht im Blick behalten
Für den Konzertbesuch empfehlen sich folgende Richtwerte:
- Spannweite: 90 bis 105 cm, damit Sie geschützt sind, ohne zu viel Raum einzunehmen
- Geschlossene Länge: maximal 30 cm bei Taschenschirmen, 85 bis 95 cm bei Stockschirmen
- Gewicht: 250 bis 400 g, sodass der Arm auch nach einer Stunde nicht ermüdet
- Streben: mindestens sechs, besser acht, für ausreichende Stabilität bei Windböen
Pflege nach dem Einsatz
Nach dem Konzert ist der Bezug oft nass und verschmutzt. Öffnen Sie den Schirm zu Hause vollständig und lassen Sie ihn an einem gut belüfteten Ort trocknen, damit sich kein Schimmel bildet. Entfernen Sie groben Schmutz mit einem feuchten Tuch. Prüfen Sie das Gestell auf verbogene Streben oder gelockerte Nieten, denn gerade in Menschenmengen kann es zu unbeabsichtigten Stößen kommen. Hochwertige Regenschirme mit robusten Metallstreben und doppelt vernähtem Bezug überstehen solche Belastungen meist ohne Schaden.
Alternative bei strengen Auflagen
Falls die Veranstaltung Schirme generell untersagt, tragen Sie eine wasserdichte Jacke mit Kapuze oder einen Regenponcho. Diese Lösungen schützen ebenfalls vor Nässe, ohne die Sicht anderer zu beeinträchtigen. Bewahren Sie dennoch einen kleinen Taschenschirm im Auto oder der Garderobe auf, um auf dem Weg zum Parkplatz oder zur Haltestelle geschützt zu sein.
Passend dazu: Jean Paul Gaultier, Pagodenschirme, Romantik. Das gesamte Sortiment: Regenschirme.
Weiterlesen: Pagodenform bei Starkregen: Wie die Stufen Wasser ableiten, Schirm und Fotoapparat: Kamera schützen und trotzdem auslösen, Schmuck und Schirm farblich abstimmen: Silber, Gold und Stoff, Der Regenschirm beim Einkaufen: Supermarkt, Ständer und Nässe, Pagodendach bei Seitenwind: wie die Form den Regen lenkt