Schirm beim Messebesuch: Gedränge, Taschen und Standwechsel
Wer eine Messe besucht, bewegt sich stundenlang zwischen Ständen, Gängen und Präsentationsflächen. Draußen regnet es, drinnen herrscht Gedränge. Sie tragen Tasche, Kataloge und vielleicht ein Tablet. Welcher Schirm passt zu diesem Alltag, ohne im Weg zu sein oder verloren zu gehen? Die richtige Wahl hängt von Länge, Gewicht und der Art ab, wie Sie ihn zwischen den Hallen transportieren.
Kompakte Bauform für enge Gänge
Messegänge sind selten breit. Zwischen Stellwänden, Besuchergruppen und Aufstellern bleibt wenig Platz. Ein Stockschirm mit 100 Zentimeter Spannweite stößt schnell an, ein Modell mit 120 Zentimeter wird zur Barriere. Taschenschirme mit 90 bis 95 Zentimeter Durchmesser bieten ausreichend Schutz auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang, lassen sich danach aber auf 25 bis 30 Zentimeter zusammenschieben. So verschwinden sie in der Umhängetasche oder im Rucksack, statt in der Hand zu bleiben.
Gewicht und Griffform im Dauereinsatz
Ein Messetag dauert sechs bis acht Stunden. Jedes zusätzliche Gramm summiert sich. Modelle mit Aluminiumgestell wiegen zwischen 300 und 400 Gramm, Varianten mit Fiberglas-Streben bringen oft 250 Gramm auf die Waage. Der Griff sollte rutschfest sein, auch wenn die Hand schwitzt oder feucht wird. Gummierte Oberflächen oder Leder bieten besseren Halt als glatter Kunststoff. Ein gerader Griff lässt sich leichter in eine Taschenschlaufe einhängen als ein gebogener Hakengriff.
Automatik oder manuelles Öffnen
Vor dem Messeeingang stehen oft Dutzende Menschen. Wer den Schirm schnell schließen muss, profitiert von einem Automatik-Mechanismus mit Druckknopf. Der Bezug klappt in einer Sekunde zusammen, Sie müssen nur noch das Gestell schieben und den Klettverschluss fixieren. Manuelle Regenschirme sind mechanisch einfacher und haben weniger Verschleißteile, verlangen aber beide Hände zum Schließen. Das kann unpraktisch sein, wenn Sie gleichzeitig Ihre Eintrittskarte oder das Smartphone halten.
Material und Pflege nach Regenphasen
Polyester-Bespannungen trocknen schneller als Baumwolle und nehmen weniger Wasser auf. Nach dem Zusammenklappen tropft ein nasser Schirm in der Tasche. Ein wasserabweisender Bezug mit Imprägnierung lässt Tropfen abperlen, statt sie aufzusaugen. Achten Sie auf eine Schlaufe oder einen Druckknopf, der den geschlossenen Schirm fixiert. Lose Stoffbahnen öffnen sich in der Tasche und drücken gegen andere Gegenstände. Zuhause sollten Sie den Schirm offen trocknen lassen, damit sich kein Stockfleck bildet.
Farbwahl und Wiedererkennbarkeit
In der Garderobe oder am Schirmständer eines Messestands stehen oft zwanzig schwarze Schirme nebeneinander. Ein auffälliges Muster oder eine kräftige Farbe erleichtert das Wiederfinden. Streifen, Karos oder grafische Designs fallen auf, ohne aufdringlich zu wirken. Helle Farben reflektieren zudem Licht und machen Sie auf dem Parkplatz oder an schlecht beleuchteten Eingängen besser sichtbar. Ein dezentes Logo oder eine farbige Naht am Griff hilft zusätzlich bei der Identifikation.
Passend dazu: Jean Paul Gaultier, Pagodenschirme, Romantik. Das gesamte Sortiment: Regenschirme.
Weiterlesen: Der Regenschirm beim Spaziergang mit Rollator: Griff, Balance und Sicht, Regenschirm und Business-Look: Anzug, Aktentasche und Gesamteindruck, Der Schirm im Taxi: Einsteigen, Aussteigen und Platzmangel meistern, Der Schirm im Museum: Einlass, Garderobe und Sicherheit, Schmuck und Schirm farblich abstimmen: Silber, Gold und Stoff