Schirm und Sportkleidung: Material, Farbe und Kontrast
Wer bei Wind und Regen joggt, walkt oder mit dem Rad zur Arbeit fährt, kennt das Problem: Die Funktionsjacke ist atmungsaktiv und wasserdicht, doch der Schirm passt weder farblich noch praktisch dazu. Wie lassen sich hochwertige Regenschirme mit Sportkleidung kombinieren, ohne dass Material, Farbe oder Handhabung stören? Dieser Beitrag zeigt, worauf Sie bei Gestell, Bespannung und Griff achten sollten, damit der Schirm zur technischen Ausstattung Ihrer Outdoor-Garderobe passt.
Leichte Gestelle für Bewegung
Sportkleidung setzt auf geringes Gewicht und hohe Beweglichkeit. Ein Schirm mit Aluminiumgestell wiegt zwischen 300 und 450 Gramm und belastet Arm oder Rucksack kaum. Achten Sie auf sechs bis acht Streben, die dem Schirm auch bei böigem Wind Stabilität geben. Modelle mit Fiberglas-Streben biegen sich bei Sturm, ohne zu brechen, und kehren in die Ausgangsform zurück. Ein Stockschirm mit 100 bis 110 Zentimeter Spannweite schützt Oberkörper und Rucksack, ein Taschenschirme mit 90 bis 95 Zentimeter Durchmesser passt in die Seitentasche der Sporttasche.
Bespannung: Pongee und Polyester
Funktionsjacken bestehen meist aus Polyester oder Polyamid mit wasserabweisender Beschichtung. Die Bespannung hochwertiger Schirme nutzt Pongee-Gewebe, ein dichtes Polyestergewebe, das Regen abperlen lässt und schnell trocknet. Nach dem Training lässt sich der Schirm geöffnet abstellen, nach zehn bis fünfzehn Minuten ist die Bespannung trocken. Vermeiden Sie Baumwoll-Mischgewebe, das Feuchtigkeit aufnimmt und schwerer wird. Polyester-Bespannungen wiegen trocken etwa 150 bis 200 Gramm und nehmen kaum Wasser auf.
Farbe und Kontrast: Sichtbarkeit im Verkehr
Sportkleidung setzt oft auf Neongelb, Orange oder Reflexstreifen, damit Radfahrer und Jogger im Straßenverkehr sichtbar bleiben. Ein Schirm in Schwarz oder Dunkelblau schluckt Licht und mindert die Signalwirkung. Wählen Sie stattdessen eine Bespannung in kräftigem Rot, leuchtendem Grün oder hellem Grau. Zweifarbige Modelle mit kontrastierendem Rand erhöhen die Sichtbarkeit zusätzlich. Wer eine dunkle Jacke trägt, setzt mit einem hellen Schirm einen bewussten Akzent, der bei Dämmerung und Regen auffällt.
Griff und Handhabung beim Sport
Ein gerader Holzgriff oder ein klassischer Hakengriff passt zur Alltagskleidung, beim Sport stört er jedoch. Bevorzugen Sie einen ergonomischen Kunststoffgriff, der rutschfest bleibt, auch wenn die Hand schwitzt oder nass ist. Gummi oder strukturiertes Polypropylen bieten sicheren Halt. Der Griff sollte so geformt sein, dass Sie den Schirm auch mit Handschuhen führen können. Automatik-Öffnung per Knopfdruck erleichtert das Handling, wenn Sie eine Tasche oder Trinkflasche in der anderen Hand halten.
Pflege nach dem Training
Nach dem Lauf oder der Radtour gehört der Schirm nicht sofort in die Hülle. Öffnen Sie ihn und lassen Sie Gestell und Bespannung an der Luft trocknen. Schmutz von Straßenspritzern entfernen Sie mit klarem Wasser und einem weichen Tuch. Lagern Sie den Schirm erst geschlossen, wenn er vollständig trocken ist, sonst bilden sich Stockflecken auf dem Gewebe. Prüfen Sie regelmäßig die Streben und den Mechanismus, damit der Schirm bei jedem Wetter zuverlässig funktioniert.
Faustregel für die Auswahl
- Gewicht unter 400 Gramm für längere Strecken
- Spannweite 90 bis 110 Zentimeter je nach Körpergröße
- Pongee-Bespannung für schnelles Trocknen
- Helle oder kontrastreiche Farbe für Sichtbarkeit
- Ergonomischer Kunststoffgriff für sicheren Halt
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